Wenn Dir jemand sagt:
Das geht nicht!
Dann denke immer daran:
Das sind seine Grenzen, nicht deine!

Ich weiß, wie sich Schmerz anfühlt - und wie schwer es sein kann, den Weg in ein aktives Leben zurückzufinden.

Mein Name ist Mark Oberländer. Mein beruflicher Weg führte mich über viele Jahre durch ganz unterschiedliche Bereiche. Ich arbeitete unter anderem als Speditionskaufmann, ABC/Se-Unteroffizier, Lagerist, Lagerleiter, IT-Systemkaufmann und Logistikleiter.

Trainer war ich damals noch nicht. 

 Erst mein eigener jahrzehntelanger Leidensweg als Bandscheibenpatient und der entscheidende Wendepunkt im Jahr 2020 führten mich auf diesen Weg. Seit 2024 habe ich meine intensive Auseinandersetzung mit Wirbelsäule, Bewegung, Belastung und Training durch gezielte Ausbildungen und Qualifikationen weiter vertieft. 

Heute bin ich ausgebildeter Fachtrainer für Rückentraining, Personal Trainer sowie Fitnesstrainer mit A- und B-Lizenz.
 

Doch was mich besonders prägt, sind nicht allein meine Trainerqualifikationen, sondern mehr als 27 Jahre eigene Erfahrung als Bandscheibenpatient. 


Im September 1999 veränderten Bandscheibenvorfälle in meiner Lendenwirbelsäule mein Leben. Es folgten weitere Bandscheibenvorfälle, drei Bandscheibenoperationen, chronische Schmerzen, Medikamente, Infiltrationen, Klinikaufenthalte, Schmerztherapien und viele Rückschläge.

Über Jahrzehnte versuchte ich, das Richtige zu tun.

Ich führte Übungen aus, die mir von Ärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen, Heilpraktikern, Yoga-Meistern und Fitnesstrainern empfohlen wurden. Ich dehnte, mobilisierte und kräftigte meine Muskulatur - immer mit dem Ziel, meine Schmerzen zu lindern, meine Wirbelsäule beweglicher zu machen und meinen Körper wieder aufzubauen.

Mit dem Ergebnis, dass es mir im Laufe der Zeit immer schlechter ging. Langsam, schleichend – aber kontinuierlich. 

Der entscheidende Wendepunkt kam im September 2020.

Wieder lag ich im MRT.

Die Diagnose: wieder ein Bandscheibenvorfall auf Höhe L4/L5.

Für mich war das ein Schock.  Ich hatte doch über all die Jahre genau das getan, was mir empfohlen worden war.
Daraufhin empfahl mir ein Arzt dringend eine weitere Operation:

Diesmal:
Versteifung der Wirbelkörper L4/L5/S1 und Implantation eines SCS-Schmerzkatheders, um meine Schmerzen zu lindern.

Doch diesmal sagte ich: "NEIN!"

Dieser Rückschlag brachte mich dazu, vieles infrage zu stellen, was ich bis dahin über meinen Rücken, Bewegung und Training zu wissen glaubte.

Ich legte die mir angeratenen Übungen zunächst beiseite und begann, mich intensiv mit meiner eigenen Krankengeschichte auseinanderzusetzen. Ich las Fachbücher und wissenschaftliche Veröffentlichungen, recherchierte, bildete mich weiter und wollte endlich verstehen, was mit meinem Körper geschehen war.

Vor allem stellte ich mir eine Frage:

Warum kam es trotz all meiner Bemühungen immer wieder zu Rückschlägen?

Mit wachsendem Verständnis begann ich, mein Verhalten im Alltag zu verändern, aus meiner Sicht kontraproduktive Übungen wegzulassen und mein Training grundlegend neu auszurichten.

Schritt für Schritt entwickelte sich daraus mein eigener rückenfreundlicher Weg - geprägt durch Wissen, Geduld, Verhaltensänderungen, gezieltes Training und viele tausend bewusste Entscheidungen im Alltag.

Heute bin ich wieder deutlich aktiver und belastbarer. Seit meinem Wendepunkt im Jahr 2020 habe ich keinen erneuten Bandscheibenvorfall und keinen Hexenschuss mehr in der Lendenwirbelsäule erlitten.

Trotzdem stellte mich mein Körper 2024 erneut auf die Probe.

Nach wiederkehrenden Nackenschmerzen mit Ausstrahlung bis in die Finger zeigte das MRT mehrere Veränderungen an meiner Halswirbelsäule: einen Bandscheibenvorfall und mehrere Bandscheibenprotrusionen sowie knöchern bedingte Einengungen der Nervenaustrittsöffnungen. 

Für mich persönlich sind das Altlasten aus früheren Jahren, in denen ich im Lager- und Logistikbereich körperlich schwer gearbeitet und meinen Körper immer wieder hohen Belastungen ausgesetzt hatte. 

Doch diesmal war etwas anders. 

Ich reagierte nicht mehr wie früher. 

Ich blieb ruhiger, verstand meine Diagnose und konnte auf das Wissen zurückgreifen, das ich mir über Jahre erarbeitet hatte. Ich hinterfragte Belastungen, passte mein Verhalten an und ging wesentlich bewusster mit der Situation um. 

Eine Operation war nicht erforderlich.
Heute bin ich im Bereich der Halswirbelsäule komplett beschwerdefrei!

Für mich zeigte sich darin erneut, wie entscheidend es sein kann, den eigenen Körper besser zu verstehen und in schwierigen Situationen nicht kopflos, sondern informiert und besonnen zu handeln. 

Warum ich heute anderen Menschen helfen möchte

Ich weiß, wie es sich anfühlt, nach Antworten zu suchen.

Ich weiß, wie es ist, nicht mehr zu wissen, welchem Ratschlag man noch vertrauen kann.

Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass gut gemeinte Empfehlungen nicht automatisch für jeden Menschen und jede Diagnose die richtigen sein müssen.

Genau deshalb möchte ich heute mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben.

Nicht mit Wunderübungen.

Nicht mit schnellen Heilversprechen.

Und nicht mit der Behauptung, dass mein Weg für jeden Menschen der gleiche sein muss.

Sondern mit verständlichen Informationen, persönlichen Erfahrungen, meinen Ratgebern, Trainingsprogrammen, Videos und individueller Beratung.

Mein Ziel ist es, Dir dabei zu helfen, Deine Beschwerden besser zu verstehen, mögliche Ursachen und unnötige Belastungen zu erkennen und wieder mehr Vertrauen in Deinen eigenen Körper zu entwickeln.

Du musst nicht jeden Fehler selbst machen.

Du kannst von meinen Erfahrungen lernen und Deinen eigenen Weg finden.

Verstehen. Ursachen erkennen. Rückenfreundlich handeln.

Schritt für Schritt zurück in ein aktives Leben.

Emily Oberländer

Fachwissen, praktische Erfahrung und eine zweite Perspektive 

Mein Name ist Emily Oberländer. Ich bin 22 Jahre alt und werde mein duales Studium im Bereich Gesundheitsmanagement im Februar 2027 mit dem Abschluss Bachelor of Arts beenden.

Während meines 3,5-jährigen dualen Studiums sammelte ich in der EMS-Lounge in Kitzingen umfangreiche praktische Erfahrungen im direkten Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen, Beschwerden und Trainingszielen. 

Zusätzlich habe ich mich gezielt weiterqualifiziert. Zu meinen Qualifikationen gehören: 

  • Trainerin für Sportrehabilitation 
  • Gesundheitstrainerin 
  • Trainerin für Cardiofitness 
  • Yogalehrerin
  • Ernährungstrainerin B-Lizenz 


Doch meine Verbindung zum Thema Rücken und Wirbelsäule ist nicht nur beruflicher Natur.

Seit Jahren bin ich die engste Trainingspartnerin meines Vaters. Ich habe seinen Weg, seine Rückschläge und seine Entwicklung aus nächster Nähe miterlebt.

Gemeinsam haben wir trainiert, Übungen hinterfragt, Trainingsansätze besprochen und das rückenfreundliche Trainingsprogramm Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Auch in meiner praktischen Arbeit in der EMS-Lounge konnte ich Inhalte und Ansätze unseres Trainingsprogramms bereits bei Menschen mit Rückenschmerzen einsetzen und begleiten.
Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Bewegung und Training reagieren und wie wichtig es ist, die individuellen Voraussetzungen und Ziele eines Menschen zu berücksichtigen.

In unsere Beratung bringe ich deshalb mein Studium, meine Trainerqualifikationen, meine praktische Erfahrung und meine eigene Perspektive ein.

 Mein Schwerpunkt liegt darauf, gemeinsam mit Dir ein Training zu entwickeln, das zu Deinen persönlichen Voraussetzungen, Deinen Zielen und Deiner aktuellen Belastbarkeit passt. 


Zwei Perspektiven – ein gemeinsames Ziel

Mark bringt mehr als 27 Jahre persönliche Erfahrung als Bandscheibenpatient sowie seine Qualifikationen im Rücken- und Fitnesstraining ein. 

Emily ergänzt diese Erfahrung durch ihr duales Studium, ihre Trainerqualifikationen und ihre praktische Arbeit mit Menschen mit unterschiedlichen Beschwerden und Trainingszielen.

Gemeinsam möchten wir Dir dabei helfen, Deine Situation besser zu verstehen, unnötige Belastungen zu erkennen und einen rückenfreundlichen Weg zu finden, der zu Deinen persönlichen Voraussetzungen passt.